Wechsel von GKV in die PKV

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Wechsel von der GKV in die PKV in 2022

Wie all die Jahre zuvor, steht wieder der Jahreswechsel an und die damit verbundene Frage, wie verändert sich der Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse.

Noch ist nichts in Stein gemeißelt, aber wie es aussieht, wird in 2022 sowohl die Jahresarbeitsentgeltgrenze als auch die Beitragsbemessungsgrenze nicht erhöht.

Allerdings hört man, daß viele gesetzliche Kassen die individuellen Zusatzbeiträge erhöhen, um bis zu 100 %.

Dieser Umstand ist gerade für besser verdienende Angestellte zunehmend diskussionswürdig.

Betrachtet man die Leistungen der GKV generell und welche Leistungen über die letzten Jahre gestrichen wurden, so steht der zu zahlende Maximalbeitrag in sehr schlechter Relation zu den Leistungen, die erbracht werden.

JEDER besserverdienende Angestellte sollte sich ernsthaft mit einem Wechsel in die PKV beschäftigen.

Wenn man schon viel Geld für eine Kranklenkasse ausgeben muss, dann sollte der Schutz dementsprechend sein.

Dazu kommt auch noch, daß es bereits im unteren Leistungssegment der PKV Tarife gibt, die wesentlich günstiger als die GKV sind, aber dennoch klar bessere Leistungen vorweisen können.

Hier kann also effektiv Geld gespart werden, bzw. das eigene Netto erhöht werden und trotzdem genießt man bessere medizinische Versorgung.

Da viele PKV-Kassen mittlerweile auch so genannte Altersrückstellungstarife anbieten, die sowohl durch den Arbeitgeberanteil mitfinanziert werden können, als auch steuerlich geltend zu machen sind, besteht keine Gefahr mehr, in die „Arbeitgeberanteilfalle“ im Alter zu geraten.

Das Märchen der teuren privaten Krankenkasse im Alter entstand dadurch, daß im Rentenalter der natürlich der Arbeitgeberanteil (50% des Kassenbeitrages) wegfällt, welches dann logischerweise zu einer gefühlten massiven Erhöhung des eigenen Beitrages führt.

Dem kann man mit den oben erwähnten Tarifen mit verbindlichen garantierten monatlichen Entlastungen hervorragend entgegenwirken.

Und dies auch noch bei einem altersmäßig etwas späteren Eintritt in die PKV.

Es gilt also für alle besserverdienenden Angestellten, bzw. für alle freiwillig gesetzlich Versicherten, sich möglichst schnell mit dieser Thematik zu befassen und zu prüfen, ob und wie ein Wechsel in die PKV erfolgen kann.

Wenn möglich, sollte dieser Wechsel dann asap durchgeführt werden.

Um einen Ausblick zu nehmen, ist es mehr als unwahrscheinlich, daß sich der Höchstbeitrag zur GKV zum Positiven entwickelt, also sinkt.

Immer mehr kommen die geburtenschwachen Jahrgänge in das Berufsleben und die Menschen werden immer älter.

Da die GKV durch ein Umlagesystem finanziert wird, ist leider klar, daß immer weniger Berufstätige immer mehr Kranke und Rentner mitfinanzieren müssen.

Die Auswirkungen der gerade herrschenden Corona-Pandemie auf die GKV ist noch gar nicht abzusehen.

Es ist also mehr als wahrscheinlich, daß der Höchstbeitrag weiter steigt und auch die JAEG immer weiter hochgezogen wird, um einen Wechsel in die PKV zu erschweren.

Also, je eher, desto besser, sollte man sich mit der Thematik intensiv auseinandersetzen, sich fachlich kompetente und qualifizierte Beratung suchen und dann in die PKV wechseln.

Eine bessere medizinische Versorgung für sich und ggf. auch für seine Kinder und Angehörige als in der GKV zu einem adäquaten guten Preis ist absolut machbar und spart sehr oft auch noch Geld.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, ihr        

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